Bremer Kantorei St. Stephani

Dirigent

Tim Günther  TIM GÜNTHER

lebt und arbeitet in Bremen. Als Chorleiter und Dirigent, Interpret, Komponist, Arrangeur und Improvisator hat er sich überregional ebenso einen Namen gemacht wie als Konzertveranstalter mit besonderem inhaltlichem Profil. Für den Deutschen Evangelischen Kirchentag 2009 in Bremen arbeitete er in mehreren leitenden Gremien, unter anderem in der Liederbuchkommission und als musikalisch Verantwortlicher und Gesamtleiter für den zentralen Eröffnungsgottesdienst. Als Referent, Berater, Moderator und Juror ist er immer wieder am künstlerischen und kulturpolitischen Diskurs beteiligt, so etwa als Juror beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, als Mitglied des Musikausschusses der Bremischen Evangelischen Kirche, im Landesmusikrat oder als 1. Vorsitzender des Deutschen Tonkünstlerverbandes, Landesverband Bremen.

 
Im Zentrum steht die künstlerische Arbeit mit Bremer Kantorei St. Stephani, dem Chor, den Günther seit 1996 leitet, kontinuierlich ausbaut und zu einem der qualitativ führenden Chöre Bremens gemacht hat.

 

Seit 2007 ist Tim Günther Leitender Kirchenmusiker und Musikdirektor an der Kulturkirche St. Stephani Bremen. In seinen Konzerten begrüßt er Jazzgrößen wie Ulli Beckerhoff, Romy Camerun, Frank Sackenheim oder Christoph Schöpsdau, Liedermacher wie Stephan Krawczyk, Gerhard Schöne oder Michael Zachcial, Performer wie Denis Fischer oder Jocelyn B. Smith, SolokünstlerInnen wie Matthias Eisenberg (Orgel), Francisco „Pacho“ Flores (Trompete), Jean-Louis Haguenauer (Klavier) oder Carolin Masur (Mezzosopran), Ensembles wie die „Bolivar Soloists“, „La Colombina“ oder „Klezgoyim“ und Popgruppen wie „Die Prinzen“ oder die „wise guys“. Ur- und Erstaufführungen prägen das Profil der Konzertreihen, so etwa das „Requiem“ von Henning Schmiedt (2007), das „Bremer Requiem“ von Harald Weiss (für Günthers „Bremer Kantorei St. Stephani“ geschrieben und 2009 im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentages uraufgeführt) oder die erstmalig wieder vollständige Aufführung von Duke Ellingtons „Concert of sacred music I“ von 1965 im Oktober 2010.

 

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Auseinandersetzung mit der Musik von Mikis Theodorakis ein: Mehrmals veranstaltete Günther Konzertreihen mit Werken des griechischen Komponisten. Dabei kamen lyrische, poetische und folkloristische Lieder, instrumentale Kammermusik und sogar Orgelmusik ebenso zur Aufführung wie die beiden großen Oratorien „Axion esti“ und „Canto General“. Seine musikalischen PartnerInnen waren unter anderem Marioa Farantouri und Petros Pandis.

 

Mit Maria Farantouri verbindet Günther eine rund zehnjährige künstleri-sche Zusammenarbeit und Freundschaft. Die meisten ihrer Gastspiele in Bremen fanden auf seine Initiative und Einladung hin statt.